Cho Oyu / Manaslu - Speedbegehung Beni Böhm und Basti Haag

Die beiden Extrembergsteiger Benedikt Böhm und Sebastian Haag wollten den sechsthöchsten Berg der Erde besteigen. Das Ziel der beiden Speedbergsteiger war: Der 8.188 Meter hohe Cho Oyu in Tibet. Allerdings hatten die chinesischen Behörden etwas dagegen. Nun sind die beiden Extrembergsteiger an den Manaslu zurückgekehrt. Dort sind Beni Böhm und Basti Haag bereits 2007 gescheitert. Trotzdem: Das Ziel für die beiden ist klar: Manaslu 2012.

In Episode 1 stellen die beiden Speedbergsteiger ihr Projekt vor. Epsiode 2 und 3 zeigen Benedikt Böhm beim Training in Japan und Frankreich - am Mount Fuji und am Mont Blanc.

Ab Episode 4 berichtet 4-Seasons.TV im Expeditionstagebuch stets aktuell wie Böhm und Haag vor Ort zurecht kommen. Denn: Es warten nicht nur alpine Probleme auf die Expedition in Nepal und Tibet.

Am Sonntag, den 23.09.2012 mussten Benedikt Böhm und Sebastian Haag fast am eigenen Leib miterleben, warum der Manaslu oft der "Todesberg" genannt wird. Sie waren mit ihrem Team als Ersthelfer vor Ort auf rund 7.000 Meter. Dort, im Lager 3, hat um 04:30 Uhr eine Lawine mindestens 11 Todesopfer gefordert. Benedikt Böhm und Sebastian Haag sind dem Unglück am Manaslu entkommen.

Mancher behauptet Speedbergsteigen sei lebensmüde. Benedikt Böhm und Sebastian Haag sehen das anders und haben auch ein Argument dafür. Sie sind weitaus kürzer in der Todeszone. Diese fängt bei 7.000 Metern an. Das ist die Grenze, oberhalb der auch ein optimal akklimatisierter Mensch, selbst ohne sich körperlich anzustrengen nicht mehr regenerieren kann. Ab 7.000 Metern Höhe wird in den Lungenbläschen der kritische Sauerstoffpartialdruck unterschritten.

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