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Skookumchuck ist die wahrscheinlich eindrucksvollste Flusswelle Nordamerikas – für Surfer und Paddler. Und sie ist nicht ohne: Grosse Wassermassen an engen Stellen bringen auch unerwünschte Effekte: starke Strudel, die für lange hold downs von bis zu 90 Sekunden sorgen können.

Skookumchuck ist ein alter indianischer Begriff. Er bedeutet soviel wie "schnelles Wasser". Die Legende besagt, dass diese Stelle so etwas wie eine natürliche Grenze bildete, die nur ein bestimmter Indianerstamm mit ihren Kanus überqueren und sich damit vor Verfolgern in Sicherheit bringen konnte. Skookumchuck entsteht durch die Gezeiten. Die Welle bildet sich an einer schmalen Stelle, den Skookumchuck Narrows, die den Pazifischen Ozean und ein großes Meerbassin verbindet. Genau genommen ist besagte Welle also gar keine klassische Flusswelle, sondern wird durch die Strömung aufgrund der Gezeitenunterschiede hervorgerufen. Vor allem im Winter gibt es die größten Gezeitenunterschiede im Jahr und eine Strömung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 Knoten. Der Spielplatz der Nussdorfer Kajak-Crew ist die Brandenberger Ache – ein ganz anderes Kaliber. Und auch die schnelle und hohe Skookumchuck lässt die Eisbach-Welle in München wie eine Spielzeugwelle erscheinen.

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