- 19.642588°, 20.083008°
Bereits mit 17 Jahren besuchte Michael Martin die Wüste zum ersten Mal. „Ich blieb dann fast zwanzig Jahre den Wüsten Afrikas treu. Es ist wie beim Bergsteigen: man bewältigt eine Route und sucht sofort nach einer neuen Herausforderung, ein bisschen schwieriger, ein bisschen entlegener, aber noch beherrschbar. Die Sahara der 80er Jahre bot hierzu alle Möglichkeiten. Die Sicherheitslage war stabil, und so konnte man die Wüste wie ein Kapitän das offene Meer durchkreuzen. In dieser Zeit lernte ich die Wüstengebiete Mauretaniens, Malis, Tschads und Sudans kennen und fühlte mich in der Sahara immer mehr zuhause. Die Steine, der Sand, die Formen und der weite Horizont waren mir vertraut geworden. Die Wüste strahlte für mich nichts Aggressives mehr aus, sondern sie war einfach ein Teil meines Lebens geworden.“
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