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Das war keine gewöhnliche Diashow im Kölner Olivandenhof: Big Wall-Legende Timmy O’Neill erzählte von der erfolgreichen Besteigung des El Cap im Yosemite-Nationalpark mit seinem behinderten Bruder Sean.

Was zwingt einen Bigwall-Kletterer eigentlich dazu, immer wieder die relative Sicherheit des festen Bodens zu verlassen, um seine Tage in einer Felswand hängend zu verbringen und dabei kaltes Dosenessen, Papiertoilettentüten, Dehydration und völlige Erschöpfung freiwillig zu ertragen? Timmy O`Neill muss nicht lange dafür überlegen: „Mir gefällt die Ironie des Widerspruchs, dass ich mein Leben riskieren muss, um mich lebendiger zu fühlen. Aber was ist mit dem Leben meines Bruders?“ Vor fast 18 Jahren, als Timmy 21 und sein Bruder Sean 25 Jahre alt waren, hat Sean sich bei einem Sprung ins Wasser aus 30 Meter Höhe den Rücken gebrochen. Seither ist er von der Hüfte abwärts gelähmt.

Weitere Informationen zu Timmy O’Neill gibt es unter www.timmyoneill.com. Mehr zu Timmy’s Organisation Paradox Sports gibt es unter www.paradoxsports.org

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