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Jedes Jahr von Oktober bis April machen sich unzählige Menschen auf den Weg gen Norden. Dann ist die beste Zeit, um die berüchtigten Polarlichter zu beobachten. Aus allen Teilen Europas versammeln sich Nordlichjäger am Hurtigruten-Terminal in Bergen, um in See zu stechen.

Ihr Transportmittel: Die 2002 in Norwegen gebaute MS Finnmarken, die im Regeldienst mit ihren zehn Schwesternschiffen in elf Tagen 67 Häfen ansteuert, um die Versorgung für Fracht- und Personentransport im Auftrag der Regierung entlang der norwegischen Küste zu erfüllen. Von Bergen im Süden des Landes bis zum Nordkap, weiter bis Kirkenes nahe der russischen Grenze und wieder zurück.

Bis zum Abend, wenn das Polarlicht am besten zu sehen sein soll, vertreiben sich die Teilnehmer die Zeit mit Landausflügen. Zum Beispiel in der Jugendstil-Stadt Ålesund am Golfstrom. An der Rezeption werden unterdessen Handzettel verteilt. Sie geben Tipps, wie die Polarlichter am besten zu fotografieren sind.

Auf den Lofoten sollen die Nordlichter übrigens am schönsten zu sehen sein. Am Horizont treffen hier elektrische Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten. Wie wehende, grüne Vorhänge schweben die Polarlichter über den Himmel.

Die „Jäger des Lichts“ knipsen und experimentieren bis die Chipkarten glühen oder die Akkus in der Kälte streiken. Was zählt, ist das beste Bild mit nach Hause zu bringen...

Weitere Informationen und Reisevideos von Axel Baumann findest du unter www.reisen-multimedial.de.

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