Müllproblem am Mount Everest

Vom Sturm zerrissene Zelte, Sauerstoffflaschen, Plastik- und Konservendosen. Der Mount Everest hat ein Müllproblem. Umweltschützer schätzen, dass sich in den vergangenen Jahren mehr als 600 Tonnen Müll am Mount Everest angesammelt haben. Die Regierung von Nepal versucht seit 1996 etwas gegen die Müllberge zu tun. Jede Expedition muss eine Pfandgebühr von rund 1.000 Dollar bezahlen, die erst zurückgezahlt wird, wenn der gesamte Müll wieder im Tal angekommen ist.

Allein im Gebiet am Mount Everest tummeln sich jährlich bis zu 40.000 Trekker. Finanziell ist Nepal vom Trekking- und Expeditionstourismus abhängig. Ökologisch aber sind die Bergtouristen ein Problem: Die vielen Menschen produzieren eine Menge Müll, der meist in der Landschaft landet. Der Aufstieg zum höchsten Berg der Welt bedeutet auch, dass jedes Grammim Gepäck eine zusätzliche Belastung für die Everest-Besteiger ist. Deshalb bleibt der Abfall meist einfach liegen.

Unsere Toptstory "Mount Everest - 60 Jahre Mythos und Rekorde" findet Ihr HIER

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