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Eicheln, Bucheckern und Esskastanien - oft sieht man diese Buchengewächse in der Herbstzeit als Zierde. Was viele nicht wissen: Die Früchte dieser Pflanzen sichern seit Jahrtausenden das Überleben der Menschen in unseren Breiten. Johannes Vogel zeigt welche Buchengewächse man wie zubereiten muss und welche ungenießbar, oder sogar giftig sind.

Eicheln sind wegen des hohen Gerbstoffgehalts bitter und adstringierend. Da Gerbstoffe wasserlöslich sind, muss man die Eicheln nur lange genug kochen und das Wasser immer wieder wechseln, um eine hervorragende Grundlage für salzige Speisen (Brei, Gemüsepasteten) oder Süßspeisen (Cremes, Torten, Kuchen usw.) zu erhalten. Getrocknete und gemahlene Eicheln kann man ohne weitere Verarbeitung als Mehl verwenden. Man kann auch die ganzen Eicheln verarbeiten, sofern sie nicht zu bitter sind. Früher stellte man aus getrockneten Eicheln häufig Kaffee-Ersatz her.

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