Pasterze 2011-2015 - Rückgang des Glockner-Gletschers

Gletscherzunge der Pasterze (Gletscher am Großglockner/Österreich) im Video. Zusammengestellt aus Bildern der Webcam an der Kaiser-Franz-Josef-Höhe von 2011 bis 2015.

Im Negativ-Rekordjahr 2012 ging die Pasterze um fast 100 Meter zurück. Fast allen Gletschern in den Alpen blüht ein Szenario der negativen Art: Aus den Eisriesen werden Zwerge.

Trotz des starken Rückgangs der heimischen Gletscher in den vergangenen Jahren werden die Eisriesen auch in Zukunft nicht vollkommen verschwinden. "Der zunehmende Schutt auf den Gletschern hilft über die warmen Perioden hinweg", sagt die Leiterin des Alpenverein-Gletschermessdienstes, Andrea Fischer.

"Ich halte ein Szenario, welches das vollkommene Verschwinden der Gletscher voraussagt, für sehr unwahrscheinlich", sagte Fischer. Durch das verstärkte Abschmelzen des Eises würde der Schutt, der sich normalerweise im Eis befinde, auf der Gletscheroberfläche zunehmen, erläuterte die Expertin. "Durch den Schutt kann die Energie der Sonnenstrahlung nicht mehr bis zum Eis durchkommen", erläuterte Fischer.

Quelle Video: GroßglocknerhochalpenstraßenAG/ZAMG.

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