Traumziele Extrembergsteigen

Unsere drei Traumziele für extreme Expeditionen: Tipp Nummer eins ist ein perfekter Einstieg in die Welt des Extrembergsteigens - die Jungfrau! Tipp Nummer zwei ist der Gasherbrum II und Tipp Nummer drei ist der benachbarte Broad Peak.

Unser Tipp Nummer eins:
Der ideale Einstieg in die Welt des Extrembergsteigens: Die Jungfrau
Die Jungfrau mit 4158 Metern Höhe ist als Viertausender der ideale Einstieg in die Welt des Extrembergsteigens. Sie liegt mitten in der Schweiz, hoch über dem Berner Oberland und ist eine klassische Gletschertour mit wenig Felskletterei und beeindruckender Aussicht. Es gibt mehrere Routen zum Gipfel: Die Normalroute beginnt mit einer Zahnradbahnfahrt zum Jungfraujoch. Der Aufstieg selbst dauert 3,5 bis 4,5 Stunden und führt vom Jungfraufirn über den Rottalsattel und den Südostgrat. Von der Spaltengefahr im Jungfraufirn abgesehen ist dieser Weg technisch nicht allzu schwierig. Anfängern empfehlen wir trotzdem, sich einer Tour mit Bergführer anzuschließen.
Eine anspruchsvollere Route auf die Jungfrau führt von Stechelberg über die Rottalhütte und den Inneren Rottalgrat. Diese Tour wird als "ziemlich schwierig" eingestuft, was vor allem an der Länge von 6 bis 7 Stunden liegt, und ist nur für konditionell wirklich fitte Bergsteiger empfehlenswert.

Beste Reisezeit: Juni bis September

Weitere Infos zur Jungfrau und vielen anderen Gipfeln und zu geführten Expeditionen gibt es beim DAV-Summit Club unter www.dav-summit-club.de

Unser Tipp Nummer zwei:
Mit 8.034 Metern auf Platz 13 der höchsten Berge der Erde: Der Gasherbrum II
Eine Besteigung des Gasherbrum II im Grenzgebiet zwischen Pakistan und China im Karakorum ist eine echte Extremexpedition und nur für erfahrene und trainierte Bergsteiger geeignet. Die verhältnismäßig sichere Aufstiegsroute beginnt in Askole am Fuße des Baltoro Gletschers. Das Basiscamp erreicht man nach einer Woche Fußmarsch auf stolzen 5.100 Metern. Der Anstieg braucht vier Hochlager und führt über einen Eisbruch und lange steile Strecken mit Steigungen von über 40°. Wie bei allen 8000ern gilt: Monatelanges Training in den Alpen, psychische Robustheit und ein Anschluss an Reise-Gruppen wie z.B. vom DAV-Summit Club sind notwendig. Grundsätzlich gilt: Genügend Zeit zum Akklimatisieren einplanen, langsam gehen und bis zu 5 Liter am Tag trinken. Das beugt der gefährlichen Höhenkrankheit vor. Für eine Gasherbrum II Expedition sollte man 30 bis 40 Tage einplanen, für das Stück vom vierten Hochlager zum Gipfel und zurück einen Tag.

Beste Reisezeit: Unserer Sommer - sprich Juni bis Ende August/ Anfang September.


Weitere Infos zu einer tollen Gasherbrum II Expedition findest du auf: www.straight-to-the-top.eu sowie allgemeine Infos unter www.dav-summit-club.de

Unser Tipp Nummer drei: Extremaufsteigen & Extremabfahren: Der Broad Peak
Der Broad Peak liegt in direkter Nachbarschaft zum Gasherbrum II und startet auch am selben Basislager. Er ist die Nummer 12 der 14 höchsten Berge der Erde. Sein Hauptgipfel ist 8051 Meter hoch. Das Besondere: Der Broad Peak ist einer der wenigen Achttausender, den man auch mit Skiern abfahren kann. Zumindest theoretisch, denn praktisch können das nur die Besten der Besten. Der große Vorteil: Per Ski verlässt man schneller die Todeszone über 7000 Meter. 
Der Broad Peak zählt zu den technisch anspruchsvolleren niedrigeren Achttausendern. Der Anstieg führt über drei Lager und bewegt sich in zumeist 35-40 Grad steilem Firn- und Eisgelände mit ein paar sehr steilen aber dafür kurzen Kletter- und Eispassagen. Für eine Besteigung des Broad Peak sollte man je nach Kondition 35 bis 45 Tage einplanen, vom letzten Hochlager zum Gipfel und zurück einen Tag. Als geführte Expedition mit Trägern ist der Broad Peak, obwohl anspruchsvoll, als erster Achttausender geeignet, aber auch nur für die, die monatelang trainiert haben.

Beste Reisezeit: Juni bis früher September.

Weitere Infos unter zu diesen und anderen Expeditionen findest du auch unter www.dav-summit-club.de

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