Wiener Wildnis - Winter Impressionen

Lang anhaltende Kältewellen hat es im Winter 2013/ 2014 in Wien kaum gegeben. Lichtarme Tage mit viel Grau in Grau gehören aber trotzdem zum urbanen Alltag in der Großstadt. Die Flora regt sich kaum, die Fauna aber schon. Vor allem Vögel und Nager sind unterwegs.

Die Vegetation muss noch ausharren und auf die ersten verlässlichen Sonnenstrahlen warten, bevor die graue Welt wieder ein zartes Grün tragen wird und die Winterschläfer der Tierwelt haben sich gerade wieder einmal im Schlaf umgedreht und denken gar nicht daran die Augen zu öffnen.

Vor allem die städtischen Vögel bieten ein Schauspiel im urbanen Raum. Für die zahlreichen Wildtiere in Stadt und Land ist der Winter extrem belastend und oft von existenzieller Bedrohung. Nahrungsknappheit mischt sich mit der Kälte, der damit verbundene Energieverlust führt im schlimmsten Fall zum Tod. Das Geheimnis, vor allem für kleine Tiere, ist über den Tag genug Energie zuzuführen, um die Nacht zu überleben. Eine tägliche Herausforderung, wenn die Temperaturen kontinuierlich tief bleiben.

Hier bietet die Stadt eine wertvolle Zuflucht. Neben der Verfügbarkeit von weiteren Nahrungsquellen, liegen die Temperaturen in der Stadt meist einige Grade über den Temperaturen im Umland. Bereits zwei Grad Temperaturunterschied entscheiden oft über Leben und Tod. Deshalb zieht es im Winter noch mehr Tiere in die Stadt, da sie so ihre Überlebenschancen optimieren können.

Verena Popp-Hackner und Georg Popp haben die Überlebenskünstler im urbanen Raum Wiens mit ihrer Kamera festgehalten.

Zurück zum Topthema Wiener Wildnis geht es HIER

Weiterführende Filme: 

Passende Produkte: 

EMBED-Code einblenden
Embed-Code (Breite 768px):

Embed-Code for Thumbnail with Video-link:

Facebook Kommentar