Wüsten Afrikas 1: Namibia

Die Namib ist im Vergleich zur Sahara eine ausgesprochen kleine Wüste. Mit einer Längserstreckung von 2.000 km und einer Breite von 30 bis 100 km umfasst sie eine Fläche von nur 270.000 km². Michael Martin hat sie mit dem Motorrad erkundet.

Die südliche Grenze bildet der Oranjefluss, im Norden reicht die Namib bis nach Angola hinein. Im Westen wird sie vom Atlantik, im Osten von der Großen Randstufe begrenzt, die Namibia von Norden nach Süden durchzieht. Von hier aus fällt die Namib gleich einer schiefen Ebene von 800 m bis auf Meeresniveau ab. Im Süden der Namib finden sich die größten und reinsten Diamanten der Erde, die bis heute eine wichtige Stütze der namibischen Volkswirtschaft darstellen. Die Entdeckung dieser Edelsteinvorkommen ist dem deutschen Bahnbeamten August Stauch zu verdanken, der im April 1908 den Wert eines unscheinbaren glitzernden Steins erkannte, der an der klebrigen Schaufel eines Eisenbahnarbeiters haften geblieben war. Noch bevor das Jahr zu Ende ging, hatten Stauchs Arbeiter, mit Marmeladengläsern als Sammelgefäßen und auf Knien robbend, 39.000 Karat Rohdiamanten aus dem Sand aufgelesen und ihn zum Millionär gemacht.
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