Oder-Neiße-Radweg: Kohlebergbau in der Lausitz

"Gott hat die Lausitz erschaffen, aber der Teufel hat die Kohle darunter gelegt" - beschreibt ein Sprichwort überspitzt das zwiespältige Verhältnis der Menschen in der Lausitz zur Braunkohle.

Seit über 100 Jahren bedeutet der Braunkohlebergbau Wohlstand für die Region, der seinen Preis hat. Dörfer und Ortsteile, die dem flächenintensivem Tagebau im Weg sind, müssen weichen. Tausende Menschen wurden bereits umgesiedelt. Das Archiv verschwundener Orte in Forst dokumentiert in einer multimedialen Ausstellung die Geschichte dieser verschwundenen Dörfer und informiert über die Auswirkungen und die Durchführungspraxis von Umsiedelungen in Vergangenheit und Gegenwart.

Neben dem konventionellen Braunkohlebergbau gibt es in der Lausitz aber auch Projekte erneuerbarer Energie. Ein erfolgreiches Beispiel der alternativen Energiegewinnung ist das Wasserkraftwerk Gries.

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